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Spielbericht: 1. Herren – HSG Porta Westfalica am 18.01.2026

Ergebnis 25 : 28

Art: Meisterschaft
Wo? Sporthalle Dankersen
Wann? 2026-01-18
Bericht von Lennart Wiese

Nicht effizient genug

Am Sonntag empfingen wir mit der HSG Porta Westfalica den Tabellendritten in eigener Halle. Aus dem Hinspiel hatten wir noch eine Rechnung offen, entsprechend motiviert und mit dem Rückenwind aus der letzten Woche gegen Bad Oeynhausen gingen wir in die Partie. Verzichten mussten wir dabei auf Nico B., Domenik, Niklas, Jonas, John und Marius. Unterstützt wurden wir von Marvin, der aushalf.

Die personelle Situation stellte uns wieder vor Herausforderungen. Im Rückraum standen uns lediglich zwei gelernte Spieler zur Verfügung. Finn ging angeschlagen ins Spiel und auch bei Jannik stand nach einer krankheitsbedingten Trainingswoche ein Fragezeichen. Unser Matchplan war dennoch klar: eine solide Abwehr stellen und über die Außen viel Tempo gehen.

Der Start in die Partie verlief ausgeglichen. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, keine konnte sich früh absetzen. Wir verteidigten kompakt, hielten die Mitte geschlossen und fanden im Angriff immer wieder Lösungen. Porta nutzte seine Chancen aus dem Rückraum konsequent, wir blieben aber dran und ließen uns nicht abschütteln. Zur Pause lagen wir knapp mit 13:14 zurück – ein Spielstand, der alles offenließ.

Nach dem Seitenwechsel konnte Porta sich zunächst etwas absetzen. In dieser Phase merkte man die größere personelle Tiefe der Gäste. Dennoch gaben wir uns nicht auf, kämpften weiter und blieben über weite Strecken in Schlagdistanz. Immer wieder kamen wir auf zwei bis drei Tore heran, verpassten es jedoch, den entscheidenden Schritt zu machen. Zu oft ließen wir in dieser Phase klare Chancen liegen oder scheiterten an uns selbst.

In der Schlussphase machten sich dann die vielen Ausfälle und die begrenzten Wechselmöglichkeiten bemerkbar. Uns gingen die Körner aus, während Porta die entscheidenden Aktionen setzte und den Vorsprung verwaltete. Am Ende mussten wir uns mit 25:28 geschlagen geben.

Unterm Strich ist die Niederlage bitter. Porta Westfalica war an diesem Tag schlagbar, wir haben es jedoch nicht geschafft, unsere Chancen konsequent genug zu nutzen. Die Leistung und der Einsatz stimmen, das Ergebnis leider nicht. Jetzt gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, weiterzuarbeiten und im nächsten Spiel gegen Spenge wieder voll anzugreifen.