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DTG Pokal 2023 – Lina Röckemann trotzte den Schwierigkeiten

DTG Pokal 2023 - Lina Röckemann trotzte den Schwierigkeiten

Lina Röckemann Altersklasse 12 hatte in 2023 ihr erstes Jahr in der KÜR. Hier wird bereits mit kleinen Abstrichen, das verlangt, was später auch auf den großen Wettkämpfen im Fernsehen zu sehen ist.

Im Frühjahr waren die nötigen Qualifikationspunkte auf dem Landeswettkampf erturnt, um an den Deutschen Jugendmeisterschaften teilzunehmen. Leider musste sie kurzfristig diesen Wettkampf aufgrund einer Verletzung absagen.

Hinzu kam, dass ihre Trainingsstätte, das LZ Detmold über die Sommerferien saniert und bis Mitte September geschlossen wurde. Nur in einer Nebenhalle konnte an einigen Geräten trainiert werden, sodass Lina Schwierigkeiten hatte sich vollständig an allen Geräten auf den Wettkampf vorzubereiten. Sprung und auch eine komplette Bodenfläche stand ihr zur Vorbereitung nicht zur Verfügung, gerade das Sprinttraining und auch der Ablauf der Übung, in Choreographie und der geforderten gymnastischen und Akrobatischen Elementen passend zur Musik, müssen regelmäßig geübt werden.

Nun benötigte sie allerdings ein paar weitere Zehntel für eine Qualifikation zur Teilnahme am Landeskadertest. Diese konnte sie nur noch beim DTG Pokal in Dortmund sammeln.

Dieser Wettkampf ist über die Grenzen Deutschlands beliebt, sodass nicht nur Mädchen aus Frankfurt, Greven, Hannover, Leipzig und Wüllen kamen, sondern auch zwei Turnvereine aus den Niederlanden teilnahmen.

Den Wettkampf startete sie mit ihrem Lieblingsgerät dem Stufenbarren. Groß strahlten ihre Augen, als sie ihre Trainingskollegin auf der Tribüne erblickte, die zur Unterstützung angereist war.

Diese saubere Übung am Stufenbarren brachten ihr gleich gute 9,35 Pkt aufs Konto.

In olympischer Reihenfolge ging es weiter, und hier machte der Zitterbalken im Einturnen seinem Spitznamen alle Ehre.

Lina konnte sich sammeln und präsentierte eine tolle Übung ohne Sturz – mit 10,70 Punkten war der Schwebebalken auch ihr bestes Gerät.

Boden und Sprung standen noch an, mit 10,45 Punkten und glatten 10 Punkten am Sprung, konnte sie aufatmen. Die Punktegrenze von 40 benötigten Punkten zur Normierung waren geknackt.


Bei der Siegerehrung durfte sie sich dann noch über sie Silbermedaille freuen!